"In Schweinsöhrchen und Ringelschwänzchen, in Paarhuferstiefeln und Ganzkörperoveralls, in Riesenstrickpullovern, Fetzenfedern und Brustgeschirren lässt Jonathan Heidorn sein kleines Ensemble (überzeugend neben Katharina Rose auch Tobias Artner, Marthe Lola Deutschmann und Sven Kaschte) erst zu großen Revolutionären - und am Ende doch zu verhassten „Herren(menschen)“ mutieren. Und die kleine Farm in der schwarzen Theaterwerkstatt im Machtrausch zwischen schwarzweißen Videobildern und blutverschmierten Hoffenstern versinken. Ein Mahnstück - mit und ohne Schweinsborsten."
Niederösterreichische Nachrichten
"Katharina Rose spielt das Führer-Schwein Napoleon mit fast unheimlicher Diktatoren-Verve. Auch ihre Kollegen Tobias Artner, Marthe Lola Deutschmann und Sven Kaschte machen ihre Sache ausgezeichnet. Alle spielen alle. Schwein, Schaf, Pferd, Mensch – den Schlachter. Gelungen auch Bühne und Kostüme (Thorben Schumüller). Grausige rosa Plastikanzüge deuten von Beginn an: Diese Utopie wird bald zur Dystopie. Das Farmhaus auf der Drehbühne wird clever eingesetzt. Beeindruckend: Schatten dunkler Flüssigkeit, die erahnen lassen: Im Stall spritzt das Blut. Das Ende des Tierparadieses."
Kurier